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Vaterschaftstest: Aktuelles

Vaterschaftstest: Aktuelles

Hier finden Sie eine Übersicht aller Artikel auf einen Blick.

  • Delphitest informiert: die aktuelle Rechtslage

Juli 2015

zwischenzeitlich war die DAkkS-Regelung vom Februar 2014 außer Kraft gesetzt. Nun muss laut einer neuen Richtlinie bei allen Tests, bei denen die Kinder noch minderjährig sind, nun doch wieder die Mutter mit getestet werden. Nur in begründeten Ausnahefällen kann hierauf verzichtet werden.

 

Februar 2014

weitere Regelungen durch die DAkkS

Die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS hat im Januar 2014 weitere Vorgaben für den Ablauf von Vaterschaftstests veröffentlicht. Ab sofort ist vorgeschrieben, dass (bis auf gewisse Ausnahmen) die Mutter immer mit getestet werden muss. Des weiteren muss das Testset nun immer direkt zum Zeugen geschickt werden und darf nicht vorab an eine der beteiligten Personen geschickt werden. Diese Regelung wurde im Laufe des Jahres 2014 wieder zurückgenommen.

 

26.07.2012

Neue Richtlinie der Gendiagnostik-Kommission tritt in Kraft

Seit heute gilt die neue Richtlinie der Gendiagnostikkommission. Durch ihr Inkraftreten hat sie gesetzlichen Charakter, ist also als Teil des Gendiagnostik-Gesetzes zu sehen. Den genauen Wortlaut finden Sie hier.

Somit ist ab sofort gesetzlich geregelt, dass die Entnahme von Proben für Vaterschaftstests nur noch bei einem neutralen sachkundigen Zeugen erfolgen darf. Alle deutschen Labore müssen sich an diese Vorschrift hlten, andernfalls handeln sie gesetzeswidrig und haben mit entsprechenden Strafen zu rechnen. Außerdem regelt die neue Richtlinie die Qualifikation von Sachverständigen. Neu ist, dass für einen "einfachen" Vater-Kind-Test die Untersuchung der bisher üblichen 16 DNA-Merkmalen nicht mehr ausreicht. Entweder muss auch die Kindsmutter mit getestet werden, oder es müssen mindestens 17 Merkmale untersucht werden, um die erforderliche Allgemeine Ausschluss-Chance zu erreichen.

Aus diesem Grund bietet die Delphitest GmbH ab sofort nur noch die bewährten Basic- und Premium-Tests an, die auch den Vorgaben der neuesten Richtlinie entsprechen und somit uneingeschränkt auch bei Behörden und Gerichten anerkannt werden.

 

01.02.2011

Weitere Regelungen des Gendiagnostikgesetzes treten in Kraft

Ab sofort müssen alle Anbieter von Vaterschaftstests und sonstigen Abstammungsgutachten nach der Norm ISO 17025 akkreditiert sein. Inhalt dieser Norm ist es unter anderem, dass die Identitäten sowohl der Testpersonen als auch der Proben objektiv geprüft werden müssen. Das heißt im Klartext, dass Proben nicht mehr privat zuhause entnommen werden dürfen, sondern bei einem neutralen sachkundigen Zeugen (Arzt, Jugendamt, Delphitest-Labor) entnommen werden müssen. Der Zeuge stellt seine Leistung üblicherweise in Rechnung, d.h. der Kunde muss dank dieser Norm weitere Kosten auf sich nehmen.

Deutsche Anbieter, die sich nicht an die Vorgaben der Norm halten oder keine Akkreditierung haben, müssen in Kürze mit Strafen und Abmahnungen rechnen.

 

 

01.01.2010

Das neue Gendiagnostikgesetz tritt am 01.02.2010 in Kraft

Ab 01.02.2010 gelten strenge Kriterien für Gentests und Vaterschaftstests. Gentests dürfen dann nur noch von Ärzten durchgeführt werden, Vaterschaftstests (bei denen ja keine Gene analysiert werden) von Ärzten oder ausgewiesenen Sachverständigen. Die Delphitest GmbH wird von Herrn Dr. Frank Pfannenschmid geleitet, welcher bereits langjährig auf dem Gebiet der Verwandtschaftsanalyse als Sachverständiger tätig ist. Im Internet finden Sie aber auch Anbieter, die nicht als Sachverständige anerkannt sind und damit gegen das GenDG verstoßen.

Was ändert sich für den Kunden?

  1. Heimliche Tests können in Zukunft mit harten Geldstrafen belegt werden. Für den Kunden sind Strafen bis zu EUR 5.000,- vorgesehen, sofern der Kunde unmittelbar betroffen ist (vermuteter Vater, Mutter oder Kind); ansonsten beträgt die Ordnungsstrafe bis zu 50.000 EUR. Das ausführende Labor kann sogar mit Strafen bis zu 300.000 EUR belegt werden. In Deutschland können daher heimliche Tests nicht mehr durchgeführt werden. In Österreich werden jedoch auch weiterhin heimliche Tests (für dortige Bürger) angeboten, wobei die Kunden jedoch den Gesetzen ihres Herkunftslandes unterliegen: deutsche Staatsbürger könnten also eventuell auch für Tests im Ausland belangt werden.
  2. In Deutschland müssen alle Beteiligten ihre Zustimmung zur Entnahme der Proben und Durchführung der Analysen per Unterschrift erteilen. Diese Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.
  3. Alle Beteiligten müssen vom Sachverständigen persönlich beraten werden. Die Beratung muss alters- und entwicklungsgerecht auch bei Kindern durchgeführt werden. Anschließend ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen.
  4. Alle Proben werden nach dem Test vernichtet. Die Daten sind 30 Jahre aufzubewahren und dann zu vernichten. Die Testpersonen können jedoch jederzeit die vorzeitige Vernichtung der Proben bzw. Daten verlangen.

 

 

01.04.2008

Neues Gesetz erleichtert Vaterschaftstest

Seit 01. April 2008 gilt in Deutschland ein neues Gesetz, welches zweifelnden Vätern erlaubt, auch gegen den Willen der Mutter die Vaterschaft feststellen zu lassen. Verweigert die Mutter ihre Zustimmung zu einem privaten Test, kann der Putativvater bei Gericht eine Vaterschaftsfeststellung erwirken. Er hat dann die freie Wahl, welches Labor für ihn den Test durchführt. Wird die Vaterschaft ausgeschlossen so könnte in eienm zweiten (gerichtlichen) Schritt - wie schon nach altem Recht - die Vaterschaft angefochten werden. Das Recht zur Feststellung der Vaterschaft gilt auch ür alle anderen Beteiligten, also für nicht nur für den Vater, sondern auch für die Mutter und das Kind. Allerdings kann die Vorgehensweise nach diesem neue Gesetz niemals den heimlichen Test ersetzen, da ein zweifelnder Mann dafür seine Zweifel gegenüber den anderen Beteiligten offenlegen müsste, und es dadurch häufig zu erheblichen Verunsicherungen des Kindes und Krisen in der Partnerschaft kommt. Ein heimlicher Test ist deshalb in vielen Fällen unumgänglich um den Familienfrieden zu wahren und allen Beteiligten - besonders dem Kinde - die unnötigen seelischen Belastungen eines gerichtlichen Tests zu ersparen. Durch ein Gerichtsverfahren wird die Ehe oder Beziehung der Eltern gestört, Anwälte und Richter kosten unnötig viel Geld, und die Kinder werden psychisch schwer belastet.

 

In ca. 80 % der Vaterschaftstests wird die Vaterschaft bestätigt. Ein heimlicher Test verhindert also in den meisten Zweifelsfällen, dass ein teures Gerichtsverfahren die Beziehung zwischen Vater und Kind oder zwischen Vater und Mutter stört. Und selbst bei einem negativen Test hat der Mann die Möglichkeit, die soziale Vaterschaft gegenüber dem Kind weiter auszuüben ohne die Beziehung zu belasten und die Vaterschaft gesetzlich anzuerkennen.

 

 

 

 

letzte Aktualisierung: 17.02.2016